GESCHICHTE

GESCHICHTE DES ST. GEORGENHOFS

Der St. Georgenhof bei Aichstetten blickt auf eine lange und vielschichtige Entwicklung zurück. Die heutige Hofstelle geht auf einen Bau aus dem Jahr 1863 zurück, als ein Landwirt den Hof errichten ließ und damit einen ländlichen Grundtyp schuf, der bald über die reine Nutzung als Landwirtschaft hinauswuchs.

Ihre Veranstaltung auf dem St. Georgenhof

DIE ANFÄNGE DES ST. GEORGENHOFS

Seine Geschichte beginnt im 19. Jahrhundert. 1863 errichtete der Bauer Johann Georg Schneider den Hof in seiner heutigen Lage, geprägt von der schwäbisch-traditionellen Landwirtschaft und dem bäuerlichen Alltag jener Zeit. Schneider, in der Umgebung auch „Polterjörg“ genannt, war ein regional bekannter „streitbarer Bauer“.

Um die Jahrhundertwende fand der St. Georgenhof einen neuen Eigentümer: Der Reutlinger Fabrikant Alfred Schradin erwarb das Anwesen und beauftragte den Architekten Paul Bonatz mit dem Bau und der Erweiterung zentraler Gebäude, darunter Wohnhäuser und Stallungen.

GESCHICHTE MIT NEUER ZUKUNFT

Im 20. Jahrhundert wurde der Georgenhof zu einem besonderen Rückzugsort. In den Jahren der politischen Umbrüche fand die Familie von Mendelssohn hier in der Abgeschiedenheit der Schwäbischen Alb eine Heimat.

Eine neue Phase begann erst in den 1970er-Jahren, als der Georgenhof von der Haus am Berg GmbH übernommen und als Freizeitheim genutzt wurde. Später ging das Anwesen in den Verantwortungsbereich der BruderhausDiakonie über und wurde zu einem Ort für Gruppen, Freizeiten und gemeinschaftliche Aufenthalte.

Heute wird der St. Georgenhof behutsam weitergeführt – als Ort für Begegnung, Aufenthalt und besondere Anlässe, an dem die Spuren seiner Geschichte weiterhin präsent sind.